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aber grillen ist nicht gleich grillen. Es gibt große Unterschiede vorallem über die Grilltechnik können wahre Grillfans philospheren:

Arten des Grillens hier eine klein Überblick:

Direktes Grillen

Das verbreitetste und klassische Verfahren ist das direkte Grillen - dies ist mit unsern Gasgrills natürlich möglich. Dabei wird das Grillgut über der Hitzequelle platziert - den Gasbrennern. Die hohen Temperaturen (bis zu 400°C) an der Oberfläche führen zur Bildung einer Kruste. Bei richtigem Grillen bleibt der größte Teil des Saftes im Gargut erhalten. Zur Verhinderung des Austrocknens an den Oberflächen des Grillgutes können diese mit Öl, Fett oder Marinaden bestrichen werden.

Indirektes Grillen

Beim indirekten Grillen wird das Grillgut bei mittlerer bis hoher Temperatur (130°C - ca. 220°C) in einem geschlossenen Grill gegart. Das Grillgut befindet sich dabei entweder neben der Hitzequelle oder seitlich versetzt oberhalb der Hitzequelle. Die Hitze erreicht das Grillgut daher nicht direkt. Sie wird vielmehr an der Innenseite des Grills reflektiert, daher der Begriff indirektes Grillen. Die heiße Luft umströmt das Gargut gleichmäßig. Der Garprozess ist mit dem in einem Heißluft- oder Umluftofen vergleichbar.

Der Hauptvorteil des indirekten Grillens besteht darin, dass auch dickes Gargut gleichmäßig gegart wird, weil die Hitze ausreichend Zeit hat, ins Innere vorzudringen, ohne den Rand zu verbrennen. Außerdem bleibt der Bratensaft erhalten und das Wenden des Gargutes entfällt. Der Nachteil besteht in einer längeren Zubereitungszeit, welche sich durch die Größe des Grillgutes ergibt. An der Oberfläche des Grillgutes bildet sich keine oder nur wenig Kruste. Durch Zugabe von Holzstücken zur Grillkohle kann der Geschmack beeinflusst werden. Speziell beim indirekten Grillen ist es verbreitet, Fleisch vor dem Grillen längere Zeit in einer Marinade (beim Grillen oft Brine genannt) einzulegen. Dem Fleisch wird somit eine gewisse Menge an zusätzlicher Feuchtigkeit zugeführt, die das Grillgut saftig halten soll. Je nach den Zutaten der Marinade kann sie außerdem den Geschmack beeinflussen. Beim indirekten Grillen sollten Sie unbedingt ein Fleischthermometer verwenden um die richtige Kerntemperatur Ihres Fleisches sicher zu stellen.

Barbecue

In einem Barbecue-Smoker hingegen wird das Grillgut bei Niedrigtemperatur (80°C - max. 130°C) in heißem Rauch gegart. Auch wenn das Verfahren strenggenommen nicht unter die Definition des Grillens (Garen mit Wärmestrahlung) fällt, wird das Smoken als Grillmethode betrachtet. Klassische BBQ-Smoker haben einen Behälter für das Brennmaterial (Holz, Holzkohle, Pellets) und daran angeschlossen eine Garkammer für das Grillgut. Gerade Holzpelletgrills sind seit geraumer Zeit der Trend in den USA - wir würden uns freuen, wenn es der Holzpellt Grill auch zu in die Läden der deutschen Grillhändler schafft und somit die Vielfalt der Freiluftküchen erweitert.